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Frühling in der EU – nicht für Flüchtlinge

Ungarns rassistische Grenzpolitik hat einen neuen Höhepunkt erreicht

Flucht, Asyl, Grenze, Ungarn, Serbien, refugees, attenzione, Europa

Ganze Bildergeschichte auf der Seite von attenzione photographers
http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=78

Flüchtlinge werden ab sofort in Containern an der Grenze für die Dauer ihres Asylverfahrens eingesperrt. Dies betrifft auch Geflüchtete die sich schon in Ungarn aufhalten. Gleichzeitig tritt das sog. Dublin III Abkommen wieder in Kraft. Das heißt, dass Flüchtlinge wieder nach Griechenland abgeschoben werden, wenn sie dort bei ihrer Flucht registriert wurden. 100.000 in Griechenland wartende Flüchtlinge sollten bis jetzt in die einzelnen EU Staaten verteilt werden – kaum etwas ist passiert. Die Staaten verweigern sich – so wie z.B. Ungarn.

Derweil werden von Deutschland und anderen Ländern Flüchtlinge aus Afghanistan wieder in ihr Heimatland abgeschoben. Obwohl alle wissen, das dort Krieg herrscht.

Ganze Bildergeschichte auf der Seite von attenzione photographers
http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=78

 

Belgrad, Serbien, Flüchtlinge, die meisten Afghanen oder Pakistaner (über)leben hinter dem belgrader Busbahnhof in alten Lagerhallen. Kein Strom, keine Toiletten, Wasser von den nahen Gleisen des Hauptbahnhofs und einmal warmes Essen pro Tag von einer NGO organisiert. Täglich versuchen einige von ihnen über die ungarische oder kroatische Grenze nach Westeuropa zu gelangen – meist ohne Erfolg. Sie werden von Polizisten und Grenzsoldaten aufgegriffen, geschlagen, gedemütigt und dann wieder abgeschoben – nach Serbien zurück.

 

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#attenzionephoto #flucht #serbien

 

 
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Photo Workshop mit Mark Mühlhaus

»was bleibt« 
ist ein dreitägiger Photographie-Workshop mit dem Photographen Mark Mühlhaus in der 
Gedenkstätte Bergen-Belsen,der sich an TeilnehmerInnen richtet, die schon mehr 
Erfahrung haben und gern Geschichten mit ihren Bildern erzählen wollen.

5. - 7. Mai 2017
10 TeilnehmerInnen

Interessierte müssen sich verbindlich bis zum 12. April 2017 unter:
veranstaltung.bergen-belsen@stiftung-ng.de
bei Sabine Bergmann anmelden.


    attenzione photo Gedenkstätten Bergen-Belsen, Photokurs, Seminar, Mark Mühlhaus, Photographie

Hier ist der offizielle Flyer mit allen nötigen Informationen. 
Fotoworkshop Gedenkstätte Bergen-Belsen 2017
 
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sunni refugees in iraq

Flüchtlingshilfe

1,6 Millionen Irakerinnen und Iraker haben in den kurdischen Gebieten Zuflucht gesucht und – trotz aller Not – Schutz gefunden.

irak, Flüchtlinge, Sunniten, Krieg, Mühlhaus, attenzione,

Die gesamte Photogescnhichte gibt es bei attenzione photographers unter  http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=77

 

Sunnitische Flüchtlinge die vor dem IS geflohen waren und jetzt wegen ihrer Angst vor den schiitischen irakischen Militär nicht in ihre befreiten Städte zurückkehren wollen. Die in Flüchtlingslagern lebenden Sunniten werden oft verdächtigt den „Islamischen Staat“ unterstützt oder kollaboriert zu haben weil sie Sunniten sind.

Hilfs-Organisation wie Haukari oder medico international unterstützen Flüchtlinge im Autonomen Gebiet Kurdistan sowie im Zentral-Irak.

– Qaratu-Camp – Diyala Government – Irak
– Alwand-Camp bei Qhanaqin – Diyala Government – Irak
– Arbat-Camp – Sulaimaniya – Irak (Kurdische Autonomie Region)
– Kifri – Diyala Government – Irak 

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Die Flüchtlingslager sind meist sehr abgelegen und die Wege zur nächsten Stadt sehr lang.

 

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Der selbst gebaute Drachen aus Mülltüten – vielleicht das Symbol für Freiheit und Grenzenlosigkeit

 

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Saddam Hussein – der gehasste Diktator – erhängt.

 

Die gesamte Photogeschichte gibt es bei attenzione photographers unter
http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=77

Informationen zur Situation gibt es bei medico international in dem Text von Karin Mlodoch von HAUKARI
https://www.medico.de/fluechtlingshilfe-im-nordirak-16657/

 

@ Mark Mühlhaus/attenzione photographers – Oktober 2016
#attenzionephoto #medico #refugees #iraq

 

 
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Serbien und die

  unglaubliche Zustände am Zaun zur EU

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Zelte direkt am Grenzzaun zur EU schützen kaum vor der nächtlichen Kälte im jetzt hereinbrechenden Winter.

 

Die gesamte Photogeschichte mit Infos zur Situation gibt es bei attenzione photographers

http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=75

 

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Aus Warten und Grübeln besteht der ganze Tag.

 

Warten. Die Einen auf dass sie durchgelassen werden, die Anderen auf eine andere Möglichkeit.

Warten ist der ganze Tag.

Die serbische Regierung hat im November 2016 angekündigt, keine „illegalen“ Flüchtlingsansammlungen mehr zuzulassen und greift noch härter durch als sie es schon vorher tat.

 

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So sieht das Leben von Flüchtlingskindern aus, direkt an der Grenze zur Europäischen Union.

 

In der Nacht zum 23. November wurden hunderte Flüchtlinge in einem Dschungelcamp von der Polizei umstellt, um deportiert zu werden

in den Süden, Richtung Mazedonien. Hundert sollen entkommen sein – gesprungen vom Zug mit einigen Verletzungen

– und zurück zu ihren Plätzen im Wald oder in Fabrikruinen – zum Warten.

@ Mark Mühlhaus/attenzione photographers – November 2016
#attenzionephoto

 

Die gesamte Photogeschichte mit Infos zur Situation gibt es bei attenzione photographers

http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=75

 

 
Allgemein, Ausstellung

rojava

Der kurdische Traum in Syrien

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Blick über den Fluss. Am anderen Ufer begann im Frühjahr 2015 das Herrschaftsgebiet des IS. Der Euphrat (kurdisch Firat) ist der größte Strom Vorderasiens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die gesamte Photogeschichte mit ausführlichen Text zu Rojava und zu den einzelnen Bildern gibt es bei attenzione photographers

http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=74

Jeder Ort, jeder Augenblick hat seine Besonderheit. Die KurdInnen sind die größte nichtarabische Minderheit Syriens. Sie nennen den von ihnen bewohnten Teil des Landes Rojavayê Kurdistan, «Westkurdistan», oder einfach: Rojava, «Westen».

Seine 2,5 Millionen BewohnerInnen treten jetzt aus dem Schatten ihrer Leidensgeschichte heraus. Ihre gemeinsame Erinnerung ist das Syrien eines schier ewigen Baath-Regimes, das sie gewaltsam verfolgte, ihnen die eigene Sprache verbat und die Bürgerrechte vorenthielt. Heute erproben die syrischen KurdInnen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt.

 

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Aufklärung an der Euphrat-Front, südwestlich von Kobanê.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen. Ein neues Gesundheitswesen wird aufgebaut, eine eigene Polizei entsteht. In den Schulen lernen die Kinder Arabisch und Kurdisch: ein absoluter Tabubruch mit den Jahrzehnten unter dem Assad-Regime.

 

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Einsatzbesprechung einer YPG-Einheit in den Hügeln am Euphrat.

die Ausstellung „Back to rojava“ medico international + attenzione photographers 

Wenn du die Ausstellung auch in deiner Stadt zeigen möchtest, wende dich bitte an

medico international

info@medico.de oder www.medico.de

 

Die gesamte Photogeschichte mit ausführlichen Text zu Rojava und zu den einzelnen Bildern gibt es bei attenzione photographers

http://attenzione-photo.com/editorial_show.php?id=74

 
 
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im Hafenviertel von Trapani – Sizilien

Alter Mann im Esszimmer seiner  Wohnung im Hafen von Trapani – der touristischen Altstadt und dem alten Fischerviertel zugleich – ist in seinen Gedanken verträumt (vielleicht an seine Frau) … © Mark Mühlhaus

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Neuer Termin für Photoseminar

20. – 22. Mai 2016

das ist der neue Termin für das dreitägige Photographie-Seminar mit Mark Mühlhaus in Bergen-Belsen.
– manuelle Photographie erlernen
– Bildaufbau, Analyse, Gestaltung
– Photogeschichten erarbeiten

10 Plätze – bitte meldet Euch an.

 

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Photo-Seminar wird verschoben

Leider muß das Photographie Seminar in Bergen-Belsen (18.03. – 20.03.2016) verschoben werden, da Mark einen kleinen Unfall hatte. Er wird den dreitägigen Kurs noch in diesem Jahr nachholen und den Termin so schnell wie möglich bekannt gegeben. Mist – aber so ist das Leben.

 

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Photo-Workshop im März

„Wir begeben uns auf die Spuren der Geschichte, die versteckt scheinen
und diesen Ort doch unverkennbar prägen.“
Fotograf Mark Mühlhaus.

Der Workshop „was bleibt“ findet vom 18. bis 20. März
in der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. Anmeldung und Infos gibt es hier:
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für die taz

unter dem Motto: 08 / 15 – Portrait eines Statistikers

– das mußte ich ja wohl doch eher ausgewogen hinkriegen…

 

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Photo-Seminar für StudentInnen

und für sehr kurz entschlossene. Es gibt noch 2 Plätze bei dem Photographie Seminar mit Mark Mühlhaus / attenzione im Rahmen der kulturellen Bildungswochen in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg.

Kurzinfo:
27. – 31. Juli in der Gedenkstätte Flossenbürg
für 18-25 jährige
da die Kosten sehr, sehr gesponsert werden, kostet die Woche nur 35 €
am besten sofort bei attenzione photographers melden – siehe Kontakt: www.attenzione-photo.com

Photographie erlernen ·Geschichte erfahren ·Erinnerung gestalten
http://gedenkstaette-flossenbuerg.de/fileadmin/dokumente/Bildung/WorkshopsPLUS_.pdf
http://gedenkstaette-flossenbuerg.de/fileadmin/dokumente/Bildung/Programm__2015-07-01_.pdf
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„Erich Hartmann besuchte jene Orte als Zeitzeuge und Mark Mühlhaus als deutscher Fotograf mit politischem Engagement.“

Lesenswerter Artikel von Felix M. Steiner im Magazin kwerfeldein über Photographie und Gedenkstätten

„Zwischen den Fotobänden von Hartmann und Mühlhaus liegen rund zehn Jahre. Zwischen den beiden Fotografen zwei Generationen und ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den Orten der Verbrechen. Erich Hartmann besuchte jene Orte als Zeitzeuge und Mark Mühlhaus als deutscher Fotograf mit politischem Engagement. „

Artikel:
https://kwerfeldein.de/2015/06/17/gedenkstaetten/

zur Buchvorschau geht es hier:
http://attenzione-photo.com/books.php

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Workshop Photographie

3. Workshop Gedenkstätte und Photographie
2. bis 4. April 2014 in Bergen Belsen

Wer Interesse hat bei Mark photographieren zu lernen, sei dieser Workshop empfohlen:

Infos: SNG_062_RZ Fotoworkshop WebMail 2014-01-16_Version2

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Es gibt nur 10 Plätze, kostet 90 € und geht drei Tage.

Gefördert über die Stiftung niedersächsische Gedenkstätte aus
Mitteln des Landes Niedersachsen und aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages durch den Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien.

 

 
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Protest frei Haus

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Am 15.01.2014 um 23:59 Uhr endet unser Crowdfunding-Projekt Protest bei Startnext. Bis dahin habt ihr noch die Chance das Projekt zu unterstützen, um so unsere Zeitung nur mit Bildern frei Haus geliefert zu bekommen. Danach bekommt ihr die Zeitung nur noch in der Freelens-Galerie und der Fotobuchhandlung im Haus der Fotografie in Hamburg sowie bei 25books in Berlin. Wenn ihr zusätzlich einen signierten Print haben möchtet, geht das nur noch bis zum 15.01.2014.

Alles weiter findet ihr auf der Projektseite: http://www.startnext.de/protest

 

 

 
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Statements zu Protest # Susanne Hennig

Susanne Henning, Landesvorsitzende DIE LINKE. Thüringen

Es ist unerläßlich, gesellschaftskritischen, linken Protest auch in Bildern festzuhalten, die Geschichten erzählen und Emotionen zeigen. Die Fotos dokumentieren Menschen und ihre Motivation für gesellschaftliche Veränderung, verdeutlichen die Vielfalt linker Bewegungen und ihre Aktivitäten. Sie motivieren. Sie tragen Ideen und Protest auch ohne Worte in die Welt. Deswegen braucht es Bilder, wie die von „attenzione photographers“, deswegen braucht es das Projekt „Protest“.

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Statements zu PROTEST # Antirassistische Initiative Rostock

„Spring doch!“ – „Draussen bleiben?“ – „Kommt nach vorne!“

Seit einigen Jahren inspirieren uns die Bilder des Photographen-Kollektives attenzione zu den “frei interpretierbaren“ Titeln unserer Rostocker Antirassistischen Aktionswochen. Wir konnten die tollen Photographien, in denen sich auch unsere Themen und Positionen wiederfinden, für unsere politische Arbeit verwenden und veröffentlichen. Und selbstverständlich zeigen wir sie gerne – danke dafür!

Wir haben diese Bilder 3 engagierten Photographen zu verdanken, die seit vielen Jahren unterschiedliche politische und soziale Proteste begleiten, in Bildern festhalten, ‚Geschichten’ darüber erzählen und mit ihrer Bildsprache außergewöhnliche Perspektiven auf die daran beteiligten Menschen und ihre Hintergründe, ihren Mut, ihre Kreativität, aber auch die Widerstände eröffnen.

Dass diese Photographien nun in einer Ausstellung und einer eigenen Zeitung gezeigt werden sollen, freut uns sehr und wir hoffen auf viele weitere SupporterInnen auf den letzten Metern!

Antirassistische Initiative Rostock (A.I.R.)

 

Layout 1 kommt nach vorne spring doch