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Rojava – Krieg, Zerstörung, Not, Kälte

KurdInnen kämpfen an verschiedenen Fronten

 Heyva Sor a Kurdistanê e.V. (Kurdischer Roter Halbmond) verteilt kostenlos Medizin an Arme in Derik im syrischen Rojava. Hilfe ist da, wird aber durch die immer neuen Bedingungen hart auf die Probe gestellt. Scheint das Shingal-Gebirge in Irak-Kurdistan befreit, gehen die Kämpfer an anderer Stelle weiter. Nachts werden die Verletzten und die Toten zurück über die Grenze nach Syrien gebracht. Starker regen lässt das Flüchtlings-Camp Newrus zu einer Schlammkuhle werden.

Gestern waren wir in verlassenen Dörfern die der IS besetzt hatte und von den Islamisten teils zerstört wurden. Die Christen flohen bevor der Islamische Staat kam. Die kurdische Polizei und die christlichen Kämpfer von Sutoro schützen die Dörfer, da der IS nur wenige hundert Meter – auf der anderen Seite des Flusses Khabour – stationiert ist.

Die meisten Christen können Weihnachten nicht zu Hause feiern…

Mark @Rojava

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Hilfe für Kobane-Flüchtlinge

Syrische Flüchtlinge im türkischen Suruc

Menschen helfen Menschen in allen Lagen. Finnische AktivistInnen packen bei der Verteilung von Hilfsgütern in einem Lagerhaus mit an. Eine in Deutschland lebende Kurdin betreut ausländische Delegationen. Ein türkischer Student aus Istanbul führt uns durch die Flüchtlingslager. Zwischendurch treffen wir eine kurdische Lehrerin, die dabei hilft den Schulbetrieb in den Camps zu ermöglichen, eine andere kümmert sich um die vielen Kinder. Dies ist die alltägliche Normalität, wie aber auch die große Trauer und Verzweiflung derer, die vor dem Terror des IS fliehen mussten.  (mehr …)