Pegida-Randalierer brüllen »Judenpresse«

20150314wuppertal01

Gegen eine Kundgebung von etwa 100 Salafisten marschierten rund 800 Anhänger der rechten Pegida undHoGeSa in Wuppertal auf. Auch zahlreiche Neonazis aus dem Umfeld der Partei „Die Rechte“ beteiligten sich. Neben der Parole „Lügenpresse halt die Fresse“ stimmte man auch die Parole „Lügenpresse auf die Fresse“ an. Auch „Judenpresse“ war zu hören. Bereits während der Auftaktkundgebung kam es zu Straftaten. Gewaltbereite Hooligans vermummten sich und bedrängten die Polizeiketten. Auch zwischen Pegida und Hogesa kam es zu Konflikten, so dass die Polizei aus Sicherheitsgründen einen Demonstrationsmarsch untersagte. Sie musste mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Böller werfenden Randalierer vorgehen.

20150314wuppertal02 20150314wuppertal03 20150314wuppertal04 20150314wuppertal05

Bei den antisemitischen Salafisten ging es ruhiger zu. An deren Kundgebung für gefangene Muslime beteiligten sich knapp 100 Männer und nicht einmal eine Hand voll Frauen. Auch wenn die antisemitische Parole „Judenpresse“ sicher auch hier gut auf der Kundgebung angekommen wäre, passte man hier genau auf, was man sagte. Nur ein Redner ließ sich dazu hinreißen, etwas über die Stränge zu schlagen. Er bat seinen Gott darum alle Ungläubigen, die USA und Israel zu vernichten. Zeugen wollen auch gehört haben, dass er um die Vernichtung der Juden bat.

20150314wuppertal06

Bernhard Falk, in der islamistischen Gefangenenhilfe tätig, saß bereits mehrere Jahre wegen diverser terroristischer Straftaten im Gefängnis

 

20150314wuppertal07

Sven Lau, der Macher der „Scharia-Polizei“, redet zu seinen Anhängern. Lau sagt man nach, dass er bereits mehrmals in IS-Camps gereist sei.

 

One Response to Pegida-Randalierer brüllen »Judenpresse«

  1. Pingback: Pegida-Randalierer brüllen “Judenpresse!”