Kobane: Hoffen auf Frieden

Syrische Flüchtlinge im türkischen Suruc

Auf dem Friedhof von Suruc trafen wir eine Familie aus dem türkischen und syrischen Teil Kurdistans, die um ein getötetes Familienmitglied trauert. Die Gräber der hier beerdigten Kämpferinnen und Kämpfer aus Kobane und Umgebung hat man chronologisch durchnummeriert. Neben der Trauer um den Tod gab es bei ihnen wie bei allen anderen, die wir in den vergangenen fünf  Tagen trafen, die große Hoffnung auf baldigen Frieden. Die ehrenamtlichen HelferInnen, AktivistInnen und Ärzte rechnen aber nicht mit einer schnellen Verbesserung der Lage und richten sich auf einen langen Hilfseinsatz ein.

Der große Teil der Flüchtlinge hat sich mehr oder weniger in den Camps eingerichtet, aber immer noch kommen Menschen aus Syrien an. Man trifft sie mit dem Wenigen was ihnen geblieben ist vor den Toren der Flüchtlingslager. In den fünf Tagen, in denen wir in der Region Suruc unterwegs waren, haben wir eine nahezu unbeschreibliche Solidarität und Hilfsbereitschaft erlebt. Ohne diese wäre die Katastrophe für die Betroffenen noch schlimmer, als sie es ohnehin schon ist.

Syrische Flüchtlinge im türkischen Suruc

Kobane Flüchtlinge

Syrische Flüchtlinge im türkischen Suruc

Kobane Flüchtlinge

Kobane Flüchtlinge

Kobane Flüchtlinge

Syrische Flüchtlinge im türkischen Suruc